Training16 Gov.Only

Taktiken mit Pfefferspray – Reizgassprühgeräte (RSG)

Diese Kursreihe wurde speziell für Behördenvertreter entwickelt und ist ausschließlich durch Polizei- und Justizvollzugsbedienstete, oder aktive Militärangehörige mit entsprechendem Nachweis buchbar.

“Wir fangen dort an, wo andere aufhören (müssen)!”

249,95 Euro inkl. MwSt.

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Training16 Gov.Only

Taktiken mit Pfefferspray – Reizgassprühgeräte (RSG)

BESCHREIBUNG

Pfefferspray – Reizgassprühgeräte (RSG) sind inzwischen zu einem wichtigen Einsatzmittel für Polizei und Außendienstkräfte der Ordnungsbehörden geworden und werden im täglichen Polizeialltag gegen körperliche Gewalt erfolgreich eingesetzt. Der Reizstoff versetzt aggressive Tiere und Personen gezielt und auch über Distanz in kampfunfähigen Zustand. Gefährliche oder letale Verletzungen werden dadurch vermieden.

Kenntnisse über Handhabung, Wirkung und Erste Hilfe Maßnahmen bei Eigenkontamination sollte der Träger dieses effektiven Einsatzmittels auch beherrschen. Diese werden in dieser Unterweisung vermittelt.

Der Kurs beinhaltet den realen Stress von Force-on-Force Übungen und Erlernen der Fähigkeiten, die Vorteile des Live-Fire-Range-Trainings zu nutzen, um ein Verständnis der Grundlagen taktischer Aktionen zu schaffen.

Grundsystem

SACS wurde speziell für die Anforderungen der modernen Kriegsführung im 21. Jahrhundert entwickelt. Es ist ein eigenständig, universell & innovativ. Ein Kampfsystem mit logischen Kampftechniken und hocheffektiven Taktiken.

SACS ist nicht nur extrem effizient und sondern kommt auch überwiegend unabhängig der Aktionen des Gegners zum Einsatz. Der eigene Angriff schränkt den Gegner so ein, dass ein  weiterer Konter und eine Verteidigung gegen SACS nicht zu Stande kommen kann.

SACS basiert auf den Prinzipien der Psychologie, Physiologie und den körperlichen Bewegungsabläufen. SACS ist ein einzigartiges Kampfsystem, welches nicht nur den unbewaffneten Nah- und Messerkampf übt, sondern auch sämtliche Waffensysteme umfasst.

Die Überwindung der Angst ist ein bestimmender Faktor des SACS, es gilt daher als äußerst aggressiv. Dadurch ist es extrem effektiv, die Außenwirkung ist jedoch eher sehr passiv, da die Bewegungsabläufe einfachen und natürlichen Abwehrbewegungen ähnlich sind.

Das enorme Offensivpotential und die Möglichkeit dieses Kampfsystem schnell zu erlernen sind unglaublich. Es erfüllt alle Anforderungen der modernen Kriegsführung. SACS ist keine Kampfkunst und auch keine Kampfsportart.

ZIELGRUPPEN

Es wurde eigentlich primär für Behörden entwickelt, kann zusätzlich auch von  Sicherheitspersonal, Personenschützer, sowie für extrem gefährdete Personengruppen gebucht werden sofern diese einen entsprechenden Nachweis vorlegen können.

ZIELSETZUNG

Zum Abschluss des Lehrgangs wird der Teilnehmer fähig zum sicheren Umgang mit Pfefferspray – Reizgassprühgeräten (RSG). Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Absolventen ein Zertifikat.

DAUER

2 Tage a 9 Stunden bestehend aus Theorie- und Praxis Teil.

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Taktiken mit Pfefferspray – Reizgassprühgeräte (RSG)

Nach Teilnahme erhalten Sie unser

EURIAST ZERTIFIKAT

Individuelles Angebot

Für Ordnungs- und Sonderordnungsbehörden, die im Rahmen ihrer originären Zuständigkeit mit Ordnungs- und Vollzugsaufgaben betraut sind, bieten wir individuelle Ausbildungskonzepte an. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf um Ihnen ein entsprechendes Ausbildungsangebot zukommen zu lassen.

Kategorien

DER WELLER1 – das Revier und Jagdfahrzeug

Inhalte

VORAUSSETZUNGEN ZUR TEILNAHME

Voraussetzungen zur allgemeinen Teilnahme an Veranstaltungen –gilt für Alle-

  1. Sie sollten eine gültige Haftpflichtversicherung besitzen, falls Sie eine Zusatztagesversicherung wünschen, teilen Sie dies uns bitte mit.
  2. Gültigen Personalausweis, oder ein ähnliches Ausweisdokument.
  3. Bei Schusswaffenkursen muss der Teilnehmer das Formblatt „Verhalten auf dem Schießstand“ unterzeichnet und verstanden haben.
  4. Die psychische und körperliche Eignung besitzen.
  5. Die Teilnehmer müssen das 17. Lebensjahr vollendet haben.
  6. Die Teilnehmer dürfen nicht Vorbestraft sein.
  7. Die Teilnehmer dürfen keiner rechtsextremen, linksextremen oder islamistischen Organisation angehören und müssen sich vorbehaltlos zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen. Sollten Sie zu einem früheren Zeitpunkt einer Organisation angehört haben, die durch deutsche Sicherheitsorgane als extremistisch eingestuft wurde, sind Sie verpflichtet, uns dies mitzuteilen.
  8. Die Teilnehmer dürfen keinen Alkohol & Drogen konsumiert haben, oder Medikamente eingenommen haben, welche deren Wahrnehmung beeinflussen. *Bei Medikamenteneinnahme ist der Verantwortliche vor Ort zu informieren, dieser entscheidet in Eigenverantwortung.

Voraussetzungen zur allgemeinen Teilnahme an Veranstaltungen für Berufswaffenträger

  1. Bestandene Waffensachkundeprüfung -Kopie vorab-
  2. Führungszeugnis ohne Eintrag, die Teilnehmer dürfen nicht Vorbestraft sein -Kopie vorab-
  3. Unterrichtung oder IHK-Sachkundeprüfung gem. § 34 a GewO -Kopie vorab-
  4. Waffensachkundeprüfung gem. § 7 WaffG -Kopie vorab-
  5. Ggf. Führerschein -Kopie vorab-
  6. Waffenbesitzkarte -Kopie vorab-
  7. Jagdschein -Kopie vorab-
  8. Waffenschein -Kopie vorab-

Voraussetzungen zur allgemeinen Teilnahme an Sonderveranstaltungen

  1. Die Teilnahme an diesen Kursen ist ausschließlich für Personen vorbehalten, die über einen Waffenschein verfügen bzw. in einen solchen ihres Arbeitgebers als berechtigte Person eingetragen sind sowie Polizei- und Justizvollzugsbedienstete, oder aktive Militärangehörige mit entsprechendem Nachweis. -Kopie vorab-

ABLAUFPLAN

Ablaufplan

  1. Check In
  2. Vorstellung des Ausbilder/Dozententeams
  3. Kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer
  4. Definition der Ziele/Ausbildungsinhalte
  5. Sicherheitsregeln
  6. Verhaltensregeln
  7. Einführung in die Räumlichkeiten ggf. den Schießstand
  8. Kursspezifischer Theorieteil
  9. Kursspezifischer Praxisteil
  10. Ggf. Trockentraining mit Schusswaffenattrappen
  11. Ggf. Trockentraining mit Schusswaffe
  12. Ggf. Scharfer Schuss
  13. Prüfung(en)
  14. Ausgabe der Zertifikate
  15. Ggf. Nachbesprechung
  16. Übergabe der Give-Aways, Fotos, etc

AUSRÜSTUNG

Gestellte Ausrüstung

  • Augenschutz
  • Gehörschutz
  • Zielscheiben
  • Schusspflaster
  • Waffe(n)
  • Magazin(e)
  • Optik(en)
  • Munition

Bitte bringen Sie folgendes mit

  • Notizblock mit einem Stift
  • Festes Schuhwerk
  • Geschlossene Kleidung, Ihre Haut sollte weitgehend vor ausgeworfenen Hülsen geschützt sein
  • Kleidung welche den aktuellen Witterungseinflüssen angemessen ist, je nach Schießstand

Wenn Sie an Veranstaltungen für Berufswaffenträger teilnehmen, bringen Sie bitte folgendes mit

  • Ballistischer Schutz, je nach individueller Einsatzausrüstung
  • Komplette Einsatzausrüstung

TRAIN AS YOU FIGHT, FIGHT AS YOU TRAIN

THEORETISCHER TEIL

Der Theorieteil setzt sich aus folgenden Themenpunkten zusammen

  1. Rechtliche Bestimmungen
  2. Handhabung und Umgang mit Pfefferspray (technisch und ergonomisch)
  3. Wirkung einer Oleoresin capsicum Freisetzung
  4. Behandlungshinweise bei Eigenkontamination (Erste Hilfe)
  5. Gefährdungshinweise
  6. Personen mit einem höheren Risiko für Aggressionen
  7. Risikofaktoren, Eskalation-Aggression.
  8. Was ist Angst?
  9. Was macht Angst? Sich vorbereiten
  10. Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung
  11. Kein Opfer werden
  12. Frühe Handlungsmöglichkeiten kennen
  13. Welche Möglichkeiten zur Vorbeugung gegen aggressive Übergriffe haben Sie?
  14. Frühwarnzeichen erkennen
  15. Grundregeln der Deeskalation
  16. Gewalt eskaliert in Phasen
    Phase I – Auslösendes Ereignis
    Phase II – Eskalation
    Phase III – Krise
    Phase IV – Entspannung
    Phase V – Nach-Krisen-Depression
  17. Lernen Sie Ihre Toleranzschwelle kennen
  18. Grade der Gefährlichkeit
  19. Notwehr
  20. Rechtfertigender Notstand
  21. Eigenes Verhalten in Krisensituationen kontrollieren
  22. Sicherheit für alle beachten, Eigensicherung, sowie Sicherung Ihres Kollegen/Teams
  23. Eigenes Verhalten kontrollieren
  24. Zwangsmaßnahmen – Eingriffe in die Grundrechte
  25. Zwangsmaßnahmen müssen überlegt und koordiniert durchgeführt werden
  26. The Color Code of Awareness
  27. Violence of Action

CCA COLOR CODE OF AWARENESS

Zustand Weiß
Sie sind entspannt und wissen nicht, was um Sie herum vor sich geht. Idealerweise sind Sie nur im eingeschlafenen im Zustand Weiß, aber realistisch gesehen fallen wir oft in diesen Zustand, wenn wir zu Hause sind oder in einer anderen Umgebung, die wir für sicher halten.

Zustand Gelb
Sie bleiben entspannt, wissen aber wer und was um Sie herum passiert. Dies bedeutet lediglich, dass Sie auf Ihre Sinne achten, die Sie umgeben, egal ob Sie zu Hause sind oder sich in der Gesellschaft bewegen. Im Vergleich zum Zustand weiß haben Sie Ihre Wachsamkeit einfach auf ein Maß an Aufmerksamkeit verlagert, das Sie daran hindert, von den Handlungen einer anderen Person völlig überrascht zu werden. Sie antizipieren keine Bedrohung, sondern halten Ihr Bewusstsein für Ihre Umgebung und die anderen Menschen um Sie herum aufrecht.

Zustand Orange
In Orange haben Sie etwas von Interesse gefunden, das sich als gefährlich erweisen kann oder auch nicht. Bis Sie sicher sind, dass keine Bedrohung existiert, wird sich Ihr “Radar” auf diese mögliche Bedrohung konzentrieren (aber nicht auf den Punkt, an dem Sie andere mögliche Bedrohungen nicht bemerken). Wenn Sie gut ausgebildet sind, wird Ihr Unterbewusstsein “Was-wäre-wenn” Situationen als mögliche Lösungen visualisieren, sollte ein Angriff stattfinden.

Zustand Rot
Wenn der Fokus Ihrer Aufmerksamkeit in der Bedingung Orange etwas tut, das Sie als bedrohlich empfinden, werden Sie in den Zustand Rot wechseln. Beachten Sie, dass dieser Zustand Rot NICHT der Zündhub ist. Stattdessen ändert “Zustand Red” den Fokus Ihrer Aufmerksamkeit von einer potenziellen Bedrohung auf ein potenzielles Ziel. Sie werden nur zu einem Angriff übergehen oder weiter sich zur Sichtgewinnung bewegen, wenn die Aktionen des potentiellen Ziels eine solche Reaktion diktieren. Wenn Sie in Rot angegriffen werden, sollten Sie gut vorbereitet sein, sich zu verteidigen. Ob Sie eine Waffe in der Hand halten, oder sich ein anderer Gegenstand zur Verteidigung in Ihrer Nähe befindet, hängt von den Umständen ab, die Sie meist nicht groß beeinflussen können aber Mental sind Sie bereits Ihren vermeidlichen Angreifer einen Schritt voraus.

VIOLENCE OF ACTION

Der Begriff „violence of action“ zu Deutsch „Gewalt der Aktion“ bedeutet wörtlich die uneingeschränkte Verwendung von Geschwindigkeit, Stärke, Überraschung & Aggression, um die totale Dominanz gegen Ihren Feind zu erreichen.

Das Schaffen von Zeiträumen ist einer der überlebenswichtigsten Faktoren in einem Konflikt. Man muss immer nach Möglichkeiten suchen, um sich einen Vorteil gegenüber dem Aggressor zu verschaffen, nutzen Sie jeden Trick oder Vorteil, egal wie trivial oder klein dieser zu scheinen scheint. Jede Aktion, einschließlich des Laufens, dient dazu, sich einen Vorteil gegenüber dem Gegner zu verschaffen. Wenn Sie erkennen, dass er einen Vorteil hat, laufen Sie zu einem Ort, wo Sie ihn dominieren können.

Sie müssen schlussendlich die finale Entscheidung Ihrer Aktion treffen und diese kann nur eine der folgenden Drei Optionen sein: RUN; HIDE; FIGHT!

Gestatten Sie mir zu sagen, dass, wenn diese Faktoren mit absoluter Aggression angewandt werden, kann ein kleinerer, schwächer, körperlich unterlegender Kämpfer leicht eine Auseinandersetzung mit einem deutlich überlegenen Gegner gewinnen.

Das Ziel, jeden Krieg oder Kampf zu kämpfen, ist zu gewinnen. Die Ergebnisse sind ziemlich endgültig und die Chancen stehen gut, dass Sie den Kampf verlieren, wenn Sie tot sind. Wenn Sie sich darauf konzentrieren, dass Sie alle Optionen nutzen, sichern Sie sich virtuell den Sieg. Im Zweifelsfall durch einen ANGRIFF !!

Wenn Sie angreifen, lassen Sie absolut nichts in Reserve. Gewinnen oder sterben, das ist wahrscheinlich die einzige Option, die Sie sowieso haben. Hören Sie nicht auf oder geben Sie nicht auf. Schlagen Sie den Gegner und brüllen ihn gleichzeitig an. Wenn Sie keine „Kugeln“ mehr haben, werfen Sie „Steine“, wenn Sie keine Steine mehr haben, nutzen Sie jeden greifbaren Gegenstand in Ihrer Nähe.

Es ist überhaupt nichts falsch, wenn Sie treten, kratzen, spucken, oder schreien. Gehen Sie in die Leistengegend. Sie müssen alles tun, was Sie tun können, um zu gewinnen, und Sie müssen gleichzeitig jede Gewinntechnik in Ihrem Arsenal nutzen.

Ich wiederhole das, um das Konzept, dass jede Kampftechnik nutzlos ist, zu nutzen, wenn man nicht gewillt ist, alles zu unternehmen, was man unternehmen könnte. Haben Sie keine Angst, zuerst zu schlagen, und wenn Sie es tun, schlagen Sie hart. Denken Sie daran, Sie kämpfen, weil dies die einzige Option ist, Ihr Leben, oder das Leben eines Dritten zu schützen! Ziehen Sie den Abzug – denn Sie kämpfen um Ihr Leben! Ihr Instinkt, Ihre Einschätzung und Ihr Situationsbewusstsein haben ihnen gesagt, dass Sie in tödlicher Gefahr sind. Sie kennen die Absichten der anderen Person nicht vollständig, und Sie können es nie.

Was Sie tun können, ist zu überleben – es ist Ihr Gott gegebenes Recht, nicht von einer anderen Person getötet, verstümmelt oder verletzt zu werden. Die einzige Regel im Kampf ist zu (über-)leben.

Konzentriere Sie den Angriff auf die kleinsten und verletzlichsten Bereiche. Suchen Sie nach dem schwächsten Punkt und schlagen Sie hart, gnadenlos, schnell und entschlossen zu.

PRAKTISCHER TEIL

Der Praxisteil setzt sich aus folgenden Themenpunkten zusammen

    1. OODA Loop
    2. SOP Verfahrensweisen
    3. SSA Verfahrensprinzipien
    4. RAT Kampftaktiken
    5. Notkonzepte im Stand & Boden
    6. Entwicklung des eigenen Kampfgeistes
    7. Entwicklung eigener mentaler Stärke
    8. Adrenalineffekte auf den eigenen Körper (Stress, Angstkontrolle, etc.)
    9. Szenarientraining
    10. Entwicklung der max. Durchschlagskraft
    11. Interventionsmodelle
    12. Taktisches Positionieren
    13. Eigensicherung
    14. Ansprechen von Personen
    15. Präventives Auftreten und Verhalten
    16. Kommunikation mit Kollegen
    17. Eingriffstechniken
    18. Sicherungstechniken
    19. Teamtechniken
    20. Transporttechniken
    21. Einsatz von Alltagsgegenständen (Kugelschreiber, etc.)
    22. Trageweisen des Leuchtmittels
    23. Deeskalierende Positionen
    24. Halten und Fassen des RSG
    25. Training mit Trainingskartuschen
    26. Trageweise / Gürtelmanagement
    27. Stoßtechniken
    28. Schlagtechniken
    29. Kombinationen aus Block- und Konterfolgen
    30. Abwehr von Messerangriffen mit dem Leuchtmittel
    31. Techniken gegen Wegnahme des Leuchtmittels
    32. Grundkenntnisse Anatomie (Sinnesorgane)
    33. Beeinträchtigung des Sehvermögens bei Dunkelheit (oder grellem Licht)
    34. Einsatzgrundsätze bei Dunkelheit
    35. Durchsuchungstechniken von Räumen
    36. Gefahrenquellen
    37. Psyche
    38. Kommunikation mit Betroffenen
    39. Taktische Eigensicherung

OODA LOOP

Der OODA Loop beschreibt einen abstrakten Informationszyklus, der dabei helfen kann Entscheidungsprozesse möglichst schnell zu durchlaufenOODA steht dabei für OBSERVE (beobachten), ORIENT (orientieren), DECIDE (entscheiden) und ACT (handeln). Loop heißt auf deutsch Schleife und bezeichnet die ständige Wiederholung, da nach der Handlung der OODA-Loop wieder von vorne beginnt.

Der frühere Militärstratege und Pilot der US-Air Force, John Richard Boyd († 1997), hat diese Theorie entwickelt. Der OODA- LOOP wird zur taktischen Analyse und psychologischen Paralyse (~Lähmung) eines Gegners verwendet. Wenn man den OODA-Loop schneller durchläuft als bspw. der Gegner, hat man ggf. einen Vorteil, da man selber schon in der Handlung ist, während der Gegner noch die alte Situation verarbeiten muss bzw. noch nicht bei der Handlung angekommen ist.

Zuerst wurde diese Informationsstrategie im Militär eingesetzt, heute wird sie auch in anderen Bereichen, wie bspw. der Wirtschaft, angewandt.

Observe | Beobachten (Observieren)

Mit “Observe” ist das genaue Beobachten des Gegners bzw. der aktuellen Lage gemeint. Eine genaue Beobachtung setzt äußerste Wachsamkeit voraus. Ist man in diesem Moment emotional befangen oder zu sehr mit den eigenen Gedanken beschäftigt, ist die Wachsamkeit und daher die scharfe Observierung dahin. Achtsamkeitsübungen und sogenannte Stress-Drills können dabei helfen, in Gefahren- und Stresssituationen sehr wachsam zu bleiben. Aus den beobachteten “Ereignissen” müssen nun brauchbare Informationen und Schlüsse gezogen werden.

Orient | Orientieren

Nach der Beobachtung folgt das Orientieren – die gewonnenen Informationen dienen dazu, die Situation “richtig” wahrzunehmen und sich anhand dieser Infos zu orientieren. Es geht hier hauptsächlich um die mentale Orientierung. Die mentale Orientierung wird den kognitiven Fähigkeiten zugeschrieben (~Fähigkeiten, die auf der eigenen Wahrnehmung, Denkweise, Motivation, Konzentration usw. beruhen).

Die mentale Orientierung wird benötigt um sich bspw. zeitlich und räumlich zu orientieren, des Weiteren um sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusst zu sein und ggf. die des Gegners einschätzen zu können. In einer Gefahrensituation wäre es hier sehr wichtig, sich bewusst zu machen, ob überhaupt eine Chance besteht oder ob eine Flucht eher vorzuziehen ist.

Decide | Entscheiden

Auf Basis der Orientierung folgt nun das Entscheiden. Welchen Weg schlägt man ein –  welche Strategie verfolgt man? Schauen wir uns einen Übergriff auf der Straße an, ist es ggf. überlebensnotwenig die richtige Entscheidung zu treffen. Flucht oder Kampf? Welcher Weg ist zur Flucht am besten geeignet? Wenn man sich dem Kampf stellt, wie kämpft man?

Je besser die Beobachtungen und die Orientierung waren, desto bessere Entscheidungen können getroffen werden.

Act | Handeln

Der letzte Part in dem OODA-Loop ist das Handeln – ACTION! Nach der gefällten Entscheidung folgt nun das praktische Handeln.

EURIAST

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